| Der Wuchs |
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Orchideen lassen sich in zwei Wuchsformen unterteilen. Bei der einen Gruppe von Orchideen wachsen die neuen Blätter rechts und links immer an der Spitze des Triebes. Das nennt man monopodiales Wachstum. Typische Vertreter dieser Gruppe sind Vanda und Phalaenopsis. Die längste Orchidee dieser Gruppe gehört zur Gattung Vanilla und erreicht Längen von vielen Metern. Ihre lianenartigen Ranken klettern oft an Baumstämmen hoch. monopodialer Wuchs am Beispiel einer Phalaenopsis-Jungpflanze Die andere Gruppe von Orchideen wächst entlang der Unterlage, der Stamm schmiegt sich an und verwächst mit der Unterlage. Die Pflanzen lassen sich deutlich einteilen in Wurzel, Rhizom und Spross. Das Rhizom ist die Verbindung zwischen altem und neuem Spross. Während der Wachstumsphase bildet sich aus der Endknospe der neue Trieb. Er besteht aus Pseudobulbe und Blatt/Blättern. In aller Regel legt die Orchidee dann eine kurze Ruhephase ein, bevor sie den nächsten Spross treibt. Diese Art des Wuchses bezeichnet man als sympodial. Typische Vertreter diese Wuchsform sind Cattleya, Dendrobium, Coelogyne, Oncidium und und und.
Pseudobulben sind Verdickungen an der Basis der Blätter. Sie dienen als Speicherorgan. Die Form der Pseudobulben variiert sehr stark. Die Pseudobulben können spindelförmig, rund oder oval sein, glatt, mit Rillen oder geschrumpft. Dendrobium kingianum (Jungpflanze) Deutlich zu sehen sind hier die keulenförmigen Pseudobulben mit 2 bis 3 Blättern an der Spitze. |


















