| Fensterbrett |
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Letztlich ist es egal, wo Sie Orchideen halten. Man muss den optimalen Bedingungen für die Orchideen möglichst nahekommen. Gedeihen auf Ihrem Fensterbrett Usambaraveilchen und Hibiskus? Na wunderbar, dann können Sie es auch mit Orchideen probieren. Suchen Sie sich Orchideen aus, denen die Lichtverhältnisse genügen. Am Nordfenster fühlen sich Orchideen mit geringeren Lichtansprüchen wohl, am sonnigen Südfenster halten es nur die Sonnenanbeter unter den Orchideen aus, für alle anderen besteht Verbrennungsgefahr durch die intensive Sonneneinstrahlung. Am günstigsten sind Ost- bzw. Westfenster. Hier können Sie fast alle Arten kultivieren. Abhängig von der Temperatur im Raum (Wohnraum - warm; Schlafzimmer, Treppenhaus - kühl) wählen Sie die geeigneten Orchideen aus. Die folgende Tabelle soll eine kleine Hilfe sein:
Wenn die Luftfeuchtigkeit zu gering ist, stellen Sie flache Pflanzschalen oder Untersetzer für Balkonkästen auf die Fensterbretter. Da hinein füllen Sie Blähton oder Seramis, den Sie stets feucht halten. Auf den Blähton stellen Sie die Orchideentöpfe. So erhöhen Sie die relative Luftfeuchte in der unmittelbaren Umgebung der Pflanzen um bis zu 30%. Wenn Sie die Orchideen in Übertöpfen stellen, dann wählen Sie die Übertöpfe etwas größer als normal und geben auf den Boden etwas Blähton o.ä. als Drainage. Darauf wird der Topf mit der Orchidee gestellt. Die Drainage wird ständig feucht gehalten, durch Verdunstung wird die Luftfeuchte erhöht. Beachten Sie bitte: die Orchideen dürfen nicht direkt mit dem Wasser in Kontakt kommen wegen der Gefahr von Fäulnis. Fehlendes Licht können Sie mit Hilfe von Pflanzenstrahlern ausgleichen.
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