| Hybriden |
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Eine Hybride entsteht durch Kreuzung von Eltern unterschiedlicher Arten. Wobei sich diese Definiton nicht nur auf Pflanzen sondern auch auf Tiere bezieht. Andere Bezeichnungen für Hybriden sind "Mischling" oder "Bastard". Spontan in der Natur entstandene Kreuzungen (ohne das der Mensch seine Hand im Spiel hatte) werden Naturhybriden genannt. Orchideen haben die bemerkenswerte Eigenschaft, dass sich viele Arten (unabhängig davon, ob sie einer Gattung oder mehreren angehören) miteinander kreuzen lassen. Kreuzungen innerhalb einer Gattung heißen interspezifisch. Kreuzungen über mehrere Gattungen nennt man intergenerisch. Auf diese Art und weise entstanden bis heute unzählige künstliche Hybriden.
Eigenschaften von HybridenEs ist nicht möglich, aus den Eigenschaften der beteiligten Eltern auf die Eigenschaften der Hybridpflanze zu schließen. GeschichteDer erste Züchter, von dem Kreuzungsversuche bei Orchideen bekannt sind, ist wohl John Dominy von der Firma Veitch & Sons aus Exeter/England. Er begann in den 1840er Jahren mit der Bestäubung verschiedenster Orchideen. Die ersten erfolgreichen Bestäubungsversuche unternahm er mit den damals attraktivsten Orchideen der Gattung Cattleya. Nur wuchsen die Sämlinge sehr langsam. Es dauerte viele Jahre, bis diese zur Blüte kamen. In der Zwischenzeit gelang eine Kreuzung aus Calanthe furcata und Calanthe masuca, deren Abkömmlinge schneller wuchsen und die jungen Cattleya-Hybriden bald an Wuchs überholten. 1856 blühten als erste Hybriden ünerhaupt die Calanthe-Abkömmlinge. John Dominy zu Ehren wurd die Keuzung Calanthe Dominii genannt.
Die bekanntesten Gruppen von HybridenDie am meisten verbreiteten Hybriden gehören zur Gattung Cymbidium. Diese Hybriden sind sehr beliebt als Schnittblumen, weil sie sehr robust und langlebig sind. Mittlerweile gibt es sie in allen erdenklichen Farben und Größen. |


















