Sommerfrische

Sommerfrische für Orchideen

Einem Frischluftaufenthalt von Orchideen im Sommer steht wenig entgegen. Äußerst positiv wirken sich die UV-Strahlung (wirkt auch im Schatten, nur nicht ganz so kräftig wie in der Sonne), warme Sommerregen und Wind auf die Entwicklung der Orchideen aus. Die wechselnden Temperaturen zwischen Tag und Nacht benötigen viele Orchideen für die Blütenbildung. Jedoch sind nicht alle Arten dafür geeignet. Orchideen, die eine gleichbleibende Temperatur bevorzugen, wie z.B. Phalaenopsis, Zygopetalum, Paphiopedilum, sollten auch im Sommer drinnen bleiben.

Gut geeignet für einen Aufenthalt im Freien sind alle Kalthausarten und temperiert zu haltende Arten, aber auch einige wärmeliebenden Arten: Dendrobium, Cymbidium, Oncidium, Cattleya, Miltonia, Vanda. Probieren Sie es im Zweifelsfall einfach aus. Wenn Sie feststellen, dass die Orchidee sich nicht wohlfühlt, nehmen Sie sie wieder ins Haus. Auch bei eher kühlem Sommerwetter mit kaltem Regen können die Pflanzen Schaden nehmen.

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Suchen Sie für Ihre Orchideen einen Platz, der vor der Mittagssonne geschützt ist. Das kann unter einem Sonnenschirm oder sogar in Bäumen sein, hinter einer Balkonbrüstung oder unter einem Mauervorsprung. Morgen- und Abendsonne werden von den Orchideen gut vertragen, wenn sie langsam daran gewöhnt werden. Bei zu starker Sonneneinstrahlung droht auch den Orchideen ein Sonnenbrand. Das zerstörte Gewebe regeneriert sich nicht wieder.

Stellen Sie die Orchideen nicht auf den Boden, sondern auf eine Drainageschicht, die das Gieß- oder Regenwasser schnell ablaufen lässt. Ganz wichtig ist es, auf Schädlingsbefall zu achten. Im Garten können Schnecken mit ein wenig Schneckenkorn ferngehalten werden.

Worauf Sie achten sollten, wenn die Orchideen zum Sommerende hin wieder ins Haus geholt werden, lesen Sie im Artikel "Wenn der Herbst naht".