| Orchideen im Topf oder Aufbinden? |
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Je nach Orchideenart gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Pflanzen zu kultivieren. Meist werden Orchideen in Töpfe gepflanzt. Kunststofftöpfe sind leicht zu reinigen und strukturstabil. Außerdem geben sie keine Stoffe ab. Wenn Sie durchsichtige Töpfe nutzen, kommt Licht an die Wurzeln der Orchideen, so dass diese an der Photosynthese teilhaben können. Und Sie können leichter beurteilen, ob das Pflanzsubstrat noch feucht ist oder gegossen werden muss.
Es gibt Orchideen, die im Topf nicht so recht gedeihen wollen. Als Alternative bietet sich hier das Aufbinden an. Als Grundlage dient eine Holzstück mit fester Rinde oder ein Stück Korkeiche, auch Tonröhren werden genutzt. Diese Unterlage wird mit einem Moospolster ummantelt. Darauf wird die Orchidee gesetzt und vorsichtig festgebunden. Diese Art der Kultur kommt den natürlichen Bedingungen am nächsten, ist jedoch mit einem höheren Aufwand verbunden. Da das Gebinde schnell abtrocknet, muss häufig gesprüht werden. Hydrokultur ist nur für sehr wenige Orchideen geeignet. Als Substrat dient hier Blähton. Die Pflanzen stehen sehr lange im Gießwasser, was nur wenige Arten tolerieren. Orchideen in Korbkultur ohne Substrat (Vanda, Ascocenda...) werden zunehmend auch in Glasvasen gehalten. Füllen Sie das Gießwasser in die Vase, lassen Sie es min. 30 Minuten stehen und gießen es dann wieder ab. Die Restmenge an Wasser, welches in der Vase verbleibt, verdunstet und liefert so eine höhere Luftfeuchte an den Wurzeln. Staunässe sollten Sie jedoch vermeiden. Sind die Wurzeln zu groß für das Glas, zieht die Orchidee in ein größeres um.
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